Rechtliches
AGB
§ 1 Geltungsbereich, nur Unternehmer
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Erstellung und den laufenden Betrieb von Websites, die über webone.io zwischen Michael Kraus, Peter-Klöckner-Straße 9c, 56073 Koblenz (nachfolgend „WebOne“) und dem Kunden geschlossen werden.
WebOne schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Mit Verbrauchern (§ 13 BGB) kommen keine Verträge zustande. Der Kunde bestätigt bei der Bestellung, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. WebOne kann einen Nachweis verlangen (z. B. Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug) und die Bestellung ablehnen oder vom Vertrag zurücktreten, wenn die Angabe nicht zutrifft.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn WebOne ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt. Stand: 24.10.2026 (3. Fassung).
§ 2 Leistungen
WebOne erstellt für den Kunden eine Website und übernimmt den laufenden Betrieb. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf webone.io zum Zeitpunkt der Bestellung und aus den Angaben des Kunden in der Bestellung (z. B. Leistungen, Inhalte, Domain, Postfächer).
Die Erstellung umfasst insbesondere: die Website mit allen Texten im Umfang der Angaben aus der Bestellung, die SEO-Einrichtung, eine Umsetzung nach den Barrierefreiheits-Kriterien WCAG 2.1 AA, soweit Inhalte, Farben und Vorgaben des Kunden dies zulassen, eine Vorschau vor dem Livegang (§ 6), eine Domain auf den Namen des Kunden (.de inklusive, andere Endungen gegen Aufpreis nach § 4, auch beim Umzug einer bestehenden Domain), Hosting in Deutschland, E-Mail-Postfächer mit eigener Domain sowie die Einrichtung von Google Search Console und Google Analytics.
Der laufende Betrieb umfasst Hosting, Domain und Postfächer, die technische Pflege (Sicherheits- und Software-Updates), Support per E-Mail und Telefon, die Überwachung der Search Console, Google Analytics sowie einen Monatsbericht.
Inhaltliche Änderungen und Erweiterungen nach der Abnahme (z. B. neue Texte, Bilder, Öffnungszeiten oder zusätzliche Seiten) sind nicht im Preis enthalten. WebOne erbringt sie nach gesonderter Beauftragung (E-Mail oder Anruf genügt) zu 110 € netto je Stunde, abgerechnet in Einheiten von 15 Minuten (27,50 € netto). Größere Erweiterungen bietet WebOne vorher zum Festpreis an. WebOne nennt vorab den voraussichtlichen Aufwand bzw. den Festpreis. Zeichnet sich bei Aufträgen nach Aufwand ab, dass der genannte Aufwand nicht ausreicht, informiert WebOne den Kunden vorher und setzt erst nach dessen Zustimmung fort. WebOne setzt die Änderung um und stellt sie danach in Rechnung, nach tatsächlichem Aufwand bzw. zum Festpreis; die Rechnung ist sofort nach Erhalt zahlbar (§ 4). Ein Festpreis ändert sich nicht. Sind frühere Rechnungen fällig und nicht bezahlt, kann WebOne weitere Änderungen von einer Vorauszahlung abhängig machen. Die Beseitigung von Mängeln ist keine Änderung in diesem Sinne und für den Kunden kostenfrei (§ 11).
§ 3 Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist noch kein bindendes Angebot. In der Buchungsstrecke geben Sie Ihre Angaben in acht Schritten ein. Vor dem Absenden sehen Sie in Schritt 8 alle Angaben und können sie über „Ändern“ oder „Zurück“ korrigieren.
Mit dem Klick auf „Zahlungspflichtig bestellen“ und der anschließenden Bestätigung per E-Mail-Code gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn WebOne die Bestellung per E-Mail annimmt (Bestellbestätigung). Die Bestellbestätigung enthält die Angaben der Bestellung; als Anlage erhält der Kunde diese AGB und den Vertrag zur Auftragsverarbeitung in der bei Bestellung geltenden Fassung als PDF. WebOne speichert die Bestellung und die geltende Fassung. Ein Kundenkonto zum späteren Abruf gibt es nicht; auf Anfrage senden wir die Unterlagen erneut. Vertragssprache ist Deutsch.
Die Rechnung über die Erstellung erhält der Kunde nach der Bestellbestätigung gesondert. Mit der Arbeit beginnt WebOne erst nach deren vollständiger Bezahlung (§ 4).
§ 4 Preise und Zahlung
Es gilt ein Festpreis für Erstellung und erstes Jahr sowie ein jährlicher Preis für den laufenden Betrieb ab dem zweiten Jahr, jeweils laut Preisübersicht zum Zeitpunkt der Bestellung. Für andere Domain-Endungen als .de fällt, bei einer neuen wie bei einer umgezogenen Domain, der in der Buchungsstrecke angezeigte und in der Bestellbestätigung genannte Aufpreis an.
Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug zahlbar. Der jährliche Betrieb wird jeweils im Voraus berechnet.
WebOne erbringt Leistungen erst nach vollständigem Zahlungseingang der jeweiligen Rechnung (Vorauszahlung). Das gilt für die Erstellung und, nach Maßgabe des folgenden Absatzes, für jedes weitere Betriebsjahr. Gesondert beauftragte Änderungen und Erweiterungen stellt WebOne nach der Umsetzung in Rechnung (§ 2). Vor vollständigem Zahlungseingang der Rechnung über die Erstellung beschränkt sich WebOne auf vorbereitende Abstimmungen (z. B. Terminabstimmung, Entgegennahme der vom Kunden nach § 5 bereitzustellenden Inhalte und Angaben). Diese sind keine Leistungserbringung im Sinne dieser AGB; eine Registrierung der Domain, eine Bereitstellung von Vorschau, Website, Postfächern oder Zugängen erfolgt vorher nicht. Ein Anspruch des Kunden auf vorbereitende Abstimmungen vor Zahlungseingang besteht nicht.
Die Rechnung für ein weiteres Betriebsjahr erhält der Kunde nach Ablauf der Kündigungsfrist, spätestens 14 Tage vor dessen Beginn; sie weist auf die folgende Regel hin. Ist sie bei Beginn des Betriebsjahres nicht vollständig bezahlt, sperrt WebOne Website und Postfächer bis zum Zahlungseingang, frühestens jedoch 14 Tage nach Zugang der Rechnung, und weist den Kunden dabei in Textform auf die folgende Kündigung hin. Während der Sperre bleiben Domain und Daten erhalten; Zahlungspflicht und Laufzeit bleiben unberührt. Ist die Rechnung 30 Tage nach Beginn der Sperre weiterhin nicht vollständig bezahlt, kann WebOne den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen und die Domain ohne die Bereithaltung nach § 8 kündigen. Bis zur Kündigung der Domain kann der Kunde den Auth-Code verlangen, um die Domain zu einem anderen Anbieter umzuziehen; seine übrigen Rechte bei Vertragsende nach § 8 bleiben unberührt.
§ 5 Mitwirkung des Kunden
Der Kunde stellt die für die Erstellung nötigen Inhalte und Informationen (z. B. Angaben zum Betrieb, gewünschte Texte, Bilder, Logos, Impressum-Angaben, Öffnungszeiten) rechtzeitig und vollständig bereit.
Der Kunde sichert zu, dass er zur Nutzung der von ihm bereitgestellten Inhalte berechtigt ist und diese keine Rechte Dritter verletzen. Er stellt WebOne von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, soweit diese auf einer vom Kunden zu vertretenden Verletzung dieser Zusicherung beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. WebOne informiert den Kunden unverzüglich über solche Ansprüche und stimmt die Verteidigung mit ihm ab. Verzögert sich die Erstellung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend.
§ 6 Vorschau, Änderungen und Abnahme
WebOne stellt dem Kunden eine Vorschau der Website bereit. Änderungswünsche bis zur Abnahme sind im Festpreis enthalten, soweit sie sich im Rahmen des bestellten Umfangs (§ 2) bewegen.
Nach Fertigstellung fordert WebOne den Kunden in Textform zur Abnahme auf. Die Abnahme erfolgt durch Freigabe des Kunden (z. B. per E-Mail). Sie gilt außerdem als erfolgt, wenn der Kunde sie nicht innerhalb einer von WebOne gesetzten angemessenen Frist, mindestens 14 Tage nach Zugang der Aufforderung, unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert; auf diese Folge weist WebOne in der Aufforderung hin. Der Livegang allein ist keine Abnahme. Nach der Abnahme schaltet WebOne die Website live, sofern der Kunde keinen späteren Termin wünscht.
Nach der Abnahme gewünschte Änderungen werden nach § 2 berechnet; Mängelrechte bleiben unberührt.
§ 7 Laufzeit, Verlängerung und Kündigung
Der Vertrag über den laufenden Betrieb beginnt mit dem Livegang; WebOne teilt dem Kunden das Datum in Textform mit. Er hat eine Laufzeit von 12 Monaten und verlängert sich danach um jeweils 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Laufzeitende gekündigt wird.
Die Kündigung bedarf der Textform; eine E-Mail an hi@webone.io genügt. Das Kündigungsformular bereitet eine solche E-Mail vor. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt, ebenso für die Erstellung der Website vor der Abnahme das gesetzliche Kündigungsrecht nach § 648 BGB.
§ 8 Domain, Postfächer und Hosting
Die Domain wird auf den Namen des Kunden als Inhaber registriert. WebOne registriert sie über ihren Domain-Anbieter; zusätzlich gelten die Bedingungen der zuständigen Registry (für .de: DENIC eG). Die Verfügbarkeitsprüfung in der Buchungsstrecke ist eine unverbindliche Momentaufnahme und reserviert keine Domain. Ist die gewünschte Domain bei der Registrierung nicht mehr frei, stimmt WebOne mit dem Kunden eine Alternative ab. Der Kunde stellt sicher, dass die Domain keine Namens- oder Markenrechte Dritter verletzt.
Bei Vertragsende erhält der Kunde auf Wunsch den Auth-Code der Domain, die Inhalte seiner Postfächer zum Export, die Website-Dateien und die vorhandenen Google-Daten, oder WebOne überträgt sie an einen von ihm benannten Anbieter. Erteilt der Kunde bis zum Vertragsende keine Weisung zur Domain, hält WebOne sie noch einen Monat bereit und weist den Kunden in Textform darauf hin; danach darf WebOne die Domain kündigen.
Das Hosting erfolgt auf Servern in Deutschland.
§ 9 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Zahlung der Rechnung über die Erstellung (bei Änderungen: der jeweiligen Rechnung) erhält der Kunde an der für ihn erstellten Website das einfache, übertragbare, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, sie zu nutzen, bei einem Anbieter seiner Wahl zu betreiben und durch sich oder beauftragte Dritte zu bearbeiten. An eingesetzter Standard-Software, Bibliotheken, Schriften und Vorlagen bestehen die Rechte der Urheber fort; sie dürfen nach deren Lizenzbedingungen weiter genutzt werden. Von WebOne beschaffte Bilder darf der Kunde im Rahmen der jeweiligen Bildlizenz nutzen.
§ 10 Inhalte und Rechtstexte der Kunden-Website
WebOne setzt die Website technisch sorgfältig um und formuliert Texte auf Grundlage der Angaben des Kunden. Der Kunde prüft die Inhalte vor der Freigabe und ist für die Richtigkeit seiner Angaben sowie für die von ihm gelieferten und freigegebenen Inhalte verantwortlich; für eigene Fehler bei der Umsetzung haftet WebOne nach § 11. WebOne erstellt das Impressum aus den Angaben des Kunden und richtet den Cookie-Banner ein. Datenschutzerklärung und eigene Geschäftsbedingungen der Kunden-Website stellt der Kunde bereit; WebOne bindet sie ein. Eine Rechtsberatung erbringt WebOne nicht.
§ 11 Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen mit folgender Maßgabe: Ansprüche wegen Mängeln der erstellten Website verjähren in einem Jahr ab Abnahme. Das gilt nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, für Ansprüche aus einer übernommenen Garantie und für Schadensersatzansprüche nach dem folgenden Absatz. Für Leistungen des laufenden Betriebs gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
WebOne haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet WebOne nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
§ 12 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
WebOne verarbeitet personenbezogene Daten nach der Datenschutzerklärung. Soweit WebOne im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, dem der Kunde bei der Bestellung zustimmt.
§ 13 Rechtswidrige Inhalte und Meldungen
Für die vom Kunden bereitgestellten Inhalte ist WebOne Hostingdienst im Sinne der Verordnung (EU) 2022/2065 (Digital Services Act, DSA). Unzulässig sind Inhalte, die gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstoßen.
Erhält WebOne einen hinreichend begründeten Hinweis auf einen rechtswidrigen Inhalt oder eine behördliche Anordnung, darf WebOne den betroffenen Inhalt nach Prüfung sperren oder entfernen, soweit erforderlich auch die Website vorübergehend. WebOne informiert den Kunden unverzüglich mit Begründung und den Möglichkeiten, dagegen vorzugehen (Art. 17 DSA), und hebt die Sperre auf, sobald der Grund entfällt. Bei Hinweisen auf Straftaten, die das Leben oder die Sicherheit von Personen bedrohen, informiert WebOne die zuständigen Behörden (Art. 18 DSA).
WebOne bestätigt den Eingang einer Meldung, prüft sie durch einen Menschen ohne automatisierte Entscheidung und teilt dem Meldenden die Entscheidung mit. Gegen die Entscheidung können sich Meldender und Kunde an WebOne wenden; der Rechtsweg bleibt offen.
Meldungen rechtswidriger Inhalte (Art. 16 DSA) sowie Anfragen von Behörden und Nutzern (Art. 11, 12 DSA) richten Sie an die zentrale Kontaktstelle hi@webone.io, auf Deutsch oder Englisch. Eine Meldung sollte die genaue Adresse (URL) des Inhalts, eine Begründung, Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse sowie die Erklärung enthalten, dass Ihre Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind.
§ 14 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.